It’s rather quiet here…

Since the wedding, our blog hasn’t seen all that many updates, so it’s rather quiet here at the moment. The same isn’t true for our real life, though, which is in fact responsible for the lack of energy invested in this website.

Our first two months of marriage are filled with lots of wonderful memories and impressions, but also with a constant packing and unpacking of suitcases. Our plan to make our way to England only a week after returning from our honeymoon wasn’t just based on a love for travel. We wanted to have a bit of time to get used to living together without also working together in the same, rather small office. So housesitting for some colleagues, while they are away on holiday or working abroad, gives us that opportunity and at the same time we can spend a bit more time with our team, which we usually work with from Germany. Another bonus is that Carlisle is conveniently located near the Scottish border, so it’s a great base camp for trips to the Lake District and Scotland. More than a few good reasons for our stay here in the North of England.

As we took the car to get here, London is on the way as well. The first few days were spent there and the last week will be as well, so we got and get to spend time visiting people, going on nice walks, see a musical… all the things one does in a nice city. And then on August 14th, the ferry will finally take us back to the main land. A short trip for an extended weekend in the German “ore mountains” (where Heidi’s family lives) split our stay here in two halves, so it all feels like the time has passed rather quickly.

After 3500 kilometers in the car, about 4 hours on planes, 90 minutes on the ferry, 3 check-ins at hotels and hostels, 7 times packing and unpacking suitcases, we’re slowly looking forward to settling into our home in Solingen again, but that only after 3 more times of packing, 2 check-ins, one ferry and another 1100km in the car. We’re not complaining, though – we’re very thankful for this opportunity. You can get a little glimpse of our activites looking at this picture of our trip to Hadrian’s Wall, where we looked for and found the “Robin Hood Tree”, which was made famous by the Kevin Costner movie.

RobinHoodTree_thumb.jpg

We should also point out that we’ve been busy creating and sending out prayer letters and thankyou cards. We’ll soon send them out to our English speaking friends as well, but the German ones had to go out while we were there.

Finally, all that remains to be said is that we’re doing very, very well and really enjoy married life a lot :) !

Ziemlich ruhig hier…

Unser Blog hat seit unserer Hochzeit nur wenig Pflege erfahren, so dass es hier eher ruhig zugeht. Das spiegelt aber keineswegs unser tatsächliches Leben wider, was in der Tat dafür verantwortlich ist, dass wir nur wenig Energie in unsere Webseite investieren.

Unsere ersten zwei Ehemonate sind voller schöner Eindrücke und Erlebnisse, aber auch geprägt von ständigem Aus- und Einpacken der Koffer. Unser Vorhaben, nur eine Woche nach unserer Rückkehr aus den Flitterwochen für sechs Wochen nach England aufzubrechen, hatte nicht nur Reiselust als Hintergrund. Es folgte vielmehr aus der Überlegung, uns eine Art Pufferzeitraum zu schaffen, in dem wir uns an das gemeinsame Alltagsleben gewöhnen können, aber in unterschiedlichen Büros arbeiten. Als Hausbewacher von Kollegen während deren Abwesenheit können wir so auch die Gelegenheit nutzen, etwas mehr Zeit mit dem Team zu verbringen, für das wir sonst nur aus der Ferne arbeiten. Ein großes Plus ist die hervorragende Lage von Carlisle an der schottischen Grenze als Ausgangspunkt für Wanderungen und Erkundungstouren im Lake District und in Schottland. Es gab also mehr als drei gute Gründe für unseren langen Aufenthalt hier im Norden Englands :) .

Da wir uns diesmal mit dem Auto auf den Weg gemacht haben, liegt natürlich London direkt am Weg. Die ersten Tage und die letzte Woche nutzten bzw. nutzen wir also für Besuche, Spaziergänge und einen Musikalbesuch in dieser schönen Stadt, bevor uns am 14. August die Fähre wieder aufs Festland bringt. Ein Kurzbesuch für ein verlängertes Wochenende im Erzgebirge hat unseren Aufenthalt hier gefühlt in zwei Blöcke geteilt, so dass uns das alles gar nicht so furchtbar ausgedehnt vorkommt.

Nach knapp 3500 Kilometern im Auto, etwa 4 Stunden im Flugzeug, 90 Minuten auf der Fähre, 3 Check-ins in Hotels/Jugendherbergen, 7 mal Koffer ein und wieder auspacken, freuen wir uns schon so langsam auf unser Zuhause in Solingen, von dem uns aber noch 3 mal Kofferpacken, 2 mal Einchecken, 1 mal Fähre und etwa 1100 Kilometer Autofahrt trennen :) . Das soll aber keinesfalls eine Beschwerde sein, denn wir schätzen diese Möglichkeiten sehr! Einen kleinen Eindruck unserer Unternehmungen vermittelt dieses Bild vom Hadrians Wall, als wir nach der Arbeit den “Robin Hood Tree” gefunden haben, der durch den Film mit Kevin Costner recht berühmt wurde.

Robin Hood Tree

Zum Schluss bleibt zu erwähnen, dass wir natürlich auch fleissig waren und sowohl unser Rundbrief als auch unsere Danksagungskarten gestaltet, geschrieben, gedruckt und schon etwa 70 davon gestern verschickt wurden. Wer zur FeG Solingen-Aufderhöhe gehört und noch nichts erhalten hat, der darf ganz beruhigt sein – das ist so geplant ;) . Die verteilen wir nach unserer Rückkehr in 2,5 Wochen. Einige fliegen aber auch noch per Post aus England in den nächsten zwei Wochen ein. Wer bisher keinen unserer Rundbriefe erhalten und daran Interesse hat, der darf sich natürlich gern bei uns melden.

Abschließend kann man nur sagen, dass es uns sehr, sehr gut geht und wir das Eheleben in vollen Zügen genießen :) !

Das wird ne teure Ehe…

Ich hab’s ja geahnt, aber dass es so schlimm werden könnte… Heidi hat ja nach eigener Aussage ein ziemliches Gespür für das Teure und Gute, aber am Montag hat sie es bei einem Einkauf im Internet ein wenig übertrieben. Da hatte es ihr ein paar Schuhe (was sonst ;) ) angetan, die dann doch für unseren zukünftig gemeinsamen Geldbeutel ein wenig zu teuer sind. Aber immerhin habe ich vorher noch nie einen Warenkorb mit Waren im Wert von über einer Milliarde Euro gefüllt – keine Sorge, sie hat sie dann doch nicht bestellt. Aber einen Screenshot haben wir gemacht (und aus Platzgründen editiert, so dass nur die teuren Schuhe zu sehen sind):

expensiveshoes

Von Diamanten und Flugzeugen

Letzten Samstag sind Holger und ich voller Vorfreude zum Juwelier unseres Vertrauens marschiert, um mit einer Woche Verspätung unsere Trauringe abzuholen. Leider hatte der gute Mann vergessen, dass ich das Schmuckstück gern ohne eine der zweifellos schön funkelnden Zugaben hätte. Somit dauert es noch ein bisschen, ist das Warten aber durchaus wert, nachdem ich beim Anprobieren schonmal fühlen durfte, dass so ein Steinchen in seiner ausgestanzten Ringfassung gar nicht so praktisch ist. Dadurch wurde ich in meiner Entscheidung nur bestätigt und warte gern noch eine Woche, bis ich den nächsten Haken auf meiner Liste machen kann. Da ich ja aber eh noch 87 Tage warten muss, bis ich den Ring tragen darf, kommt es auf die Verspätung auch wirklich nicht an.

Den Rest des Tages haben wir mit einem gemütlichen Ausflug zum Düsseldorfer Flughafen verbracht. Für wen das jetzt nicht nach Gemütlichkeit klingt, dem sei gesagt, dass er bisher was verpasst hat! Vom schönen Frühlingswetter gelockt haben wir etwa 2 Euro pro Person investiert, um die Besucherterasse des Flughafens betreten zu dürfen. Da wußten wir aber noch nicht, was für ein Schnäppchen wir da gemacht hatten. Denn im Preis inbegriffen war nicht nur das Bummeln auf dem Dach eines Terminals, von dem aus man genau beobachten kann, was alles gemacht werden muss, bis ein Flieger startklar ist. Das alleine ist schon sehr interessant, wenn man normalerweise drin sitzt und sich fragt, was noch so lange dauern kann, wenn doch die Tür schon zu und jeder angeschnallt ist.

Was wir nicht ahnen konnten war, dass der Erwerb dieser Eintrittskarte uns auch zur Benutzung des SkyTrains berechtigt, der uns zur ebenfalls im Preis inbegriffenen zweiten Aussichtsplattform bringt. Diese Plattform liegt am Ende der Start- und Landebahn mit herrlichem Blick über den großen Fliegerparkplatz und den angrenzenden Wald. Dort konnten wir also zusehen, wie teilweise im Minutentakt verschiedentliche Flugzeuge kamen und gingen. Sehr entspannend sowas, wenn es dann noch von eifrigen Proberennen der Flughafenfeuerwehr auf der Landebahn abgerundet wird, die den Eindruck erwecken, das gewaltige Löschfahrzeug würde die gerade abgehobenen Flugzeuge jagen.

Zwischendurch haben wir es uns in der schönen, hellen und ruhigen Flughafenhalle bei Starbucks mit einer großen Tasse Chai Latte gutgehen lassen (sehr zu empfehlen!!!). Die war dann aber nicht mehr im Eintrittspreis enthalten :) .

Sommer in England

Als wir im letzten September zusammen bei unserem Team in England waren, machte uns Heidis Chefin einen Vorschlag, den wir jetzt in die Tat umsetzen. Sie schlug uns nämlich vor, wir könnten doch im Sommer als “Housesitter” das Haus oder die Wohnung abwesender Mitarbeiter “bewachen” und so einige Wochen kostengünstig in England verbringen. Dann könnten wir während der Woche ganz normal im Büro in Carlisle unseren alltäglichen Jobs nachgehen und die Wochenenden dafür nutzen, den Lake District, Schottland und was sonst noch schön ist zu besuchen.

Inzwischen sind unsere Pläne konkret geworden – am 2. Juli, also eine Woche nach unserer Rückkehr aus Teneriffa, werden wir uns seeeehr früh am Morgen auf den Weg machen, um in Calais eine Fähre nach Dover zu erreichen und am späten Vormittag in London einzutreffen. Dort werden wir dann ein verlängertes Wochenende verbringen, bevor wir uns am darauffolgenden Montag nach Carlisle aufmachen. Bis Mitte August bleiben wir in England und kehren dann, wieder mit einem Zwischenstopp in London, nach Deutschland zurück.

Da wir dazwischen zu einer Familienfeier nach Deutschland wollen und der günstigste Flug von Edinburgh aus geht, haben wir dort auch schon ein Hostel (eine Art Jugendherberge, traumhaft gelegen direkt am Firth of Forth) für die Tage vor unserem Abflug gebucht, so dass wir erst zwei Tage in Edinburgh verbringen können und dann von dort aus nach Deutschland fliegen. So sparen wir uns eine zusätzliche Autofahrt und haben gleich die Gelegenheit, uns Edinburgh noch einmal ausführlicher als bei unserem letzen Besuch (und vielleicht auch bei etwas besserem Wetter) anzusehen.

Trotz Arbeit sehen wir das alles als eine gute Gelegenheit, unsere Hochzeitsreise noch ein wenig zu verlängern. Immerhin haben wir einige Tage in London, Edinburgh und dazu noch Wochenenden im Lake District und in den schottischen Highlands geplant – und können trotzdem zwischendurch ganz normal arbeiten. Wir freuen uns sehr drauf.

Spende beim Bücherkauf

Gerade haben wir dieser Website eine Seite hinzugefügt, auf der erklärt wird, wie Ihr beim Einkaufen von Büchern gleichzeitig uns was Gutes tun könnt, indem Ihr bei einem Onlineshop einkauft, der bis zu 3% des Warenwerts als persönlichen Support für uns an OM spendet. Wenn Ihr also Bücher bestellt und keinen wichtigen Grund habt, sie woanders zu kaufen, dann probiert doch einfach diesen Anbieter mal aus.

Meinerseits

Nachdem Holger mir gezeigt hat, wie das geht, dass wir beide uns hier mit mehr oder weniger sinnvollen Beiträgen verewigen (und ich schon eine Stunde vor dem Wecker wach bin… an einem Sonntag!), geb ich hier auch mal meinen Senf dazu. Ich bin schwer begeistert, wie schnell wir gestern alles geschafft haben und wie toll Holger diese Seite hinbekommen hat (er meint dazu nur, ich sei leicht zu beeindrucken ;) ). Okay, wir haben den kompletten Samstagnachmittag damit verbracht, aber immerhin sind jetzt auch 60 Einladungen fertig UND die Webseite steht.

Noch vor einem Jahr hab ich mich gefragt, wo um alles in der Welt man anfängt, wenn man eine Hochzeit plant – und plötzlich ist man mittendrin und es ist gar nicht so undurchsichtig. Eher noch unbegreiflich, weil der Verstand noch nicht so richtig fassen will, dass ich, nach ziemlich langer Wartezeit und vielen Zweifeln, ob das mal noch wird, in weniger als vier Monaten eine offensichtliche Braut sein werde :)

Und damit Ihr einen kleinen Eindruck davon bekommt, womit man in den Hochzeitsvorbereitungen so konfrontiert wird, kann ich Euch den Spaß nicht vorenthalten und muss auf Holgers sehr gelungenen Beitrag auf seinem satirischen Blog verweisen, den Ihr hier finden könnt.

Ein erster Blogeintrag

Hallo liebe Besucher, hier ist Holger mit einem ersten Blogeintrag. Der heutige Tag war davon geprägt, diese Seite überhaupt ans Laufen zu bekommen, während Heidi neben mir kräftig an unseren Hochzeitseinladungen geschrieben, geklebt und gefaltet hat. Ich muss nur noch unterschreiben und dann können die Einladungen auch schon zur Post. Es wird also jetzt wirklich richtig ernst. Heidi wird bestimmt demnächst auch noch was hier schreiben – wenn ich ihr erst mal gezeigt habe, wie das überhaupt geht. So ist das mit der Arbeitsteilung – ich bin der mit der Sauklaue, also darf ich am Computer arbeiten. Und Heidi hat ne schöne Handschrift und muss bei den Einladungen ran. Bloß gut, dass wir uns so gut ergänzen.