In the last blog entry, I promised you a calendar – and now it is ready. You can now go and see where we are and what we’re doing – as soon as Heidi has actually added all the various events… at the moment there’s only a few in the calendar. You can find the link to the calendar page in the sidebar and on days for which an event has been registered, information about the event will also appear as a separate entry in the sidebar, so you don’t have to click the calendar link to see what’s going on.
Wie schon im letzten Beitrag hier versprochen, gibt es jetzt einen Kalender, dem man entnehmen kann, wo wir gerade sind und was wir da so machen. Momentan sind erst wenige Einträge drin, aber Heidi hat versprochen, das bald zu ändern. Der Link zum Kalender ist in der Seitenleiste ganz oben zu finden – oder eben hier. Und an Tagen, für die es einen Eintrag gibt, erscheint dieser auch nochmal separat in der Seitenleiste, damit man nicht immer erst den Kalender anklicken muss.
Es ist ganz schön lange her, dass wir hier mal was geschrieben haben. Das soll sich wieder ändern – aber wenn so viel los ist, dann bleibt leider manchmal nur wenig Zeit, auch darüber zu berichten. Zumindest wenn man nach der Arbeit auch gern mal was anderes macht, als am Computer zu sitzen.
Wir sind jetzt schon fast 11 Monate (glücklich!) verheiratet und freuen uns darauf, unseren Hochzeitstag in London verbringen zu können. Aber natürlich waren wir auch seit dem letzten Eintrag hier viel unterwegs (immerhin ist seit August ja doch einige Zeit vergangen). Im letzten Jahr waren wir im Oktober in Belgien (Holger zur Systemadministratorenschulung, Heidi ein paar Tage zu Besuch) und danach zur Erholung zwei Tage in Aachen. Heidi war im November dienstlich in Italien, danach waren wir im Dezember noch gemeinsam zum Geburtstag von Heidis Mutter im Erzgebirge, bevor wir ein schönes erstes Weihnachtsfest als verheiratetes Paar in Solingen feiern konnten.
Gleich in der ersten Januarwoche ging’s dann wieder los nach England, wo wir beide einige Dinge mit unseren Chefs und Kollegen zu besprechen hatten. Nach einem kurzen Wochenende folgten dann zwei Wochen GO-Konferenz in Mosbach – danach mussten wir erst mal wochenlang unsere Erkältungen auskurieren. Anfang März ging’s gleich wieder nach England, diesmal für beide von uns zum Internationalen IT Komitee – Holger als Teilnehmer und Heidi als Protokollführerin. Dabei konnten wir das Wochenende für einen zweitägigen Ausflug nach Edinburgh nutzen und wunderschöne Tage bei tollem Wetter in einer sehr tollen Stadt genießen. Gleich nach unserer Rückkehr ging es dann nochmal für einige Tage ins Erzgebirge, um neben einer Familienfeier auch noch Freunde und Unterstützer zu besuchen.
Heidis geplante Dienstreise nach Belgien im April fiel dann aus, weil die anderen Teilnehmer aufgrund der Aschewolke über Europa nicht fliegen konnten – unglücklich war sie darüber nicht besonders. In den nächsten Monaten stehen ohnehin noch genug Reisen an. Zunächst geht es zu Pfingsten zu einer Konfirmation ins Erzgebirge, dann zum Hochzeitstag Anfang Juni nach London. Mitte Juli steht in Rom die Transform 2010 Konferenz an, bei der wir beide mitarbeiten, anschließend dann gleich ein Familientreffen im Erzgebirge. Im August warten dann Tagesbesuche bei der GO Konferenz in Holland auf uns, bevor wir im September endlich unseren langersehnten Urlaub antreten können. In drei Wochen werden wir mit einer Reisegruppe im Bus einmal quer durch die USA fahren – von San Francisco nach New York. Unsere Planungen gehen noch weiter, aber an dieser Stelle will ich erst mal aufhören. Wir hoffen, dass wir zwecks besserer Übersicht demnächst mal einen Kalender auf der Seite einbauen können, so dass man dann gleich sehen kann, was wir gerade so tun.
In den letzten Tagen haben wir unsere Bildergalerie ein wenig erweitert. Zunächst mal haben wir endlich Bilder von unserer Hochzeitsreise nach Teneriffa eingebaut, damit alle, die uns dabei finanziell unterstützt haben, sehen können, was für ein schönes Geschenk sie uns gemacht haben. Und dann haben wir von den Bildern unserer halb dienstlichen Reise nach England (und Schottland) zunächst mal die Bilder von London bei Nacht rausgesucht, weil sie uns besonders gut gefallen. Toll, was sich mit langer Belichtungszeit und einem kleinen Ministativ auch aus ner billigen Digitalkamera rausholen lässt.
Since the wedding, our blog hasn’t seen all that many updates, so it’s rather quiet here at the moment. The same isn’t true for our real life, though, which is in fact responsible for the lack of energy invested in this website.
Our first two months of marriage are filled with lots of wonderful memories and impressions, but also with a constant packing and unpacking of suitcases. Our plan to make our way to England only a week after returning from our honeymoon wasn’t just based on a love for travel. We wanted to have a bit of time to get used to living together without also working together in the same, rather small office. So housesitting for some colleagues, while they are away on holiday or working abroad, gives us that opportunity and at the same time we can spend a bit more time with our team, which we usually work with from Germany. Another bonus is that Carlisle is conveniently located near the Scottish border, so it’s a great base camp for trips to the Lake District and Scotland. More than a few good reasons for our stay here in the North of England.
As we took the car to get here, London is on the way as well. The first few days were spent there and the last week will be as well, so we got and get to spend time visiting people, going on nice walks, see a musical… all the things one does in a nice city. And then on August 14th, the ferry will finally take us back to the main land. A short trip for an extended weekend in the German “ore mountains” (where Heidi’s family lives) split our stay here in two halves, so it all feels like the time has passed rather quickly.
After 3500 kilometers in the car, about 4 hours on planes, 90 minutes on the ferry, 3 check-ins at hotels and hostels, 7 times packing and unpacking suitcases, we’re slowly looking forward to settling into our home in Solingen again, but that only after 3 more times of packing, 2 check-ins, one ferry and another 1100km in the car. We’re not complaining, though – we’re very thankful for this opportunity. You can get a little glimpse of our activites looking at this picture of our trip to Hadrian’s Wall, where we looked for and found the “Robin Hood Tree”, which was made famous by the Kevin Costner movie.
We should also point out that we’ve been busy creating and sending out prayer letters and thankyou cards. We’ll soon send them out to our English speaking friends as well, but the German ones had to go out while we were there.
Finally, all that remains to be said is that we’re doing very, very well and really enjoy married life a lot
!
Unser Blog hat seit unserer Hochzeit nur wenig Pflege erfahren, so dass es hier eher ruhig zugeht. Das spiegelt aber keineswegs unser tatsächliches Leben wider, was in der Tat dafür verantwortlich ist, dass wir nur wenig Energie in unsere Webseite investieren.
Unsere ersten zwei Ehemonate sind voller schöner Eindrücke und Erlebnisse, aber auch geprägt von ständigem Aus- und Einpacken der Koffer. Unser Vorhaben, nur eine Woche nach unserer Rückkehr aus den Flitterwochen für sechs Wochen nach England aufzubrechen, hatte nicht nur Reiselust als Hintergrund. Es folgte vielmehr aus der Überlegung, uns eine Art Pufferzeitraum zu schaffen, in dem wir uns an das gemeinsame Alltagsleben gewöhnen können, aber in unterschiedlichen Büros arbeiten. Als Hausbewacher von Kollegen während deren Abwesenheit können wir so auch die Gelegenheit nutzen, etwas mehr Zeit mit dem Team zu verbringen, für das wir sonst nur aus der Ferne arbeiten. Ein großes Plus ist die hervorragende Lage von Carlisle an der schottischen Grenze als Ausgangspunkt für Wanderungen und Erkundungstouren im Lake District und in Schottland. Es gab also mehr als drei gute Gründe für unseren langen Aufenthalt hier im Norden Englands
.
Da wir uns diesmal mit dem Auto auf den Weg gemacht haben, liegt natürlich London direkt am Weg. Die ersten Tage und die letzte Woche nutzten bzw. nutzen wir also für Besuche, Spaziergänge und einen Musikalbesuch in dieser schönen Stadt, bevor uns am 14. August die Fähre wieder aufs Festland bringt. Ein Kurzbesuch für ein verlängertes Wochenende im Erzgebirge hat unseren Aufenthalt hier gefühlt in zwei Blöcke geteilt, so dass uns das alles gar nicht so furchtbar ausgedehnt vorkommt.
Nach knapp 3500 Kilometern im Auto, etwa 4 Stunden im Flugzeug, 90 Minuten auf der Fähre, 3 Check-ins in Hotels/Jugendherbergen, 7 mal Koffer ein und wieder auspacken, freuen wir uns schon so langsam auf unser Zuhause in Solingen, von dem uns aber noch 3 mal Kofferpacken, 2 mal Einchecken, 1 mal Fähre und etwa 1100 Kilometer Autofahrt trennen
. Das soll aber keinesfalls eine Beschwerde sein, denn wir schätzen diese Möglichkeiten sehr! Einen kleinen Eindruck unserer Unternehmungen vermittelt dieses Bild vom Hadrians Wall, als wir nach der Arbeit den “Robin Hood Tree” gefunden haben, der durch den Film mit Kevin Costner recht berühmt wurde.
Zum Schluss bleibt zu erwähnen, dass wir natürlich auch fleissig waren und sowohl unser Rundbrief als auch unsere Danksagungskarten gestaltet, geschrieben, gedruckt und schon etwa 70 davon gestern verschickt wurden. Wer zur FeG Solingen-Aufderhöhe gehört und noch nichts erhalten hat, der darf ganz beruhigt sein – das ist so geplant
. Die verteilen wir nach unserer Rückkehr in 2,5 Wochen. Einige fliegen aber auch noch per Post aus England in den nächsten zwei Wochen ein. Wer bisher keinen unserer Rundbriefe erhalten und daran Interesse hat, der darf sich natürlich gern bei uns melden.
Abschließend kann man nur sagen, dass es uns sehr, sehr gut geht und wir das Eheleben in vollen Zügen genießen
!
Ich hab’s ja geahnt, aber dass es so schlimm werden könnte… Heidi hat ja nach eigener Aussage ein ziemliches Gespür für das Teure und Gute, aber am Montag hat sie es bei einem Einkauf im Internet ein wenig übertrieben. Da hatte es ihr ein paar Schuhe (was sonst
) angetan, die dann doch für unseren zukünftig gemeinsamen Geldbeutel ein wenig zu teuer sind. Aber immerhin habe ich vorher noch nie einen Warenkorb mit Waren im Wert von über einer Milliarde Euro gefüllt – keine Sorge, sie hat sie dann doch nicht bestellt. Aber einen Screenshot haben wir gemacht (und aus Platzgründen editiert, so dass nur die teuren Schuhe zu sehen sind):
Letzten Samstag sind Holger und ich voller Vorfreude zum Juwelier unseres Vertrauens marschiert, um mit einer Woche Verspätung unsere Trauringe abzuholen. Leider hatte der gute Mann vergessen, dass ich das Schmuckstück gern ohne eine der zweifellos schön funkelnden Zugaben hätte. Somit dauert es noch ein bisschen, ist das Warten aber durchaus wert, nachdem ich beim Anprobieren schonmal fühlen durfte, dass so ein Steinchen in seiner ausgestanzten Ringfassung gar nicht so praktisch ist. Dadurch wurde ich in meiner Entscheidung nur bestätigt und warte gern noch eine Woche, bis ich den nächsten Haken auf meiner Liste machen kann. Da ich ja aber eh noch 87 Tage warten muss, bis ich den Ring tragen darf, kommt es auf die Verspätung auch wirklich nicht an.
Den Rest des Tages haben wir mit einem gemütlichen Ausflug zum Düsseldorfer Flughafen verbracht. Für wen das jetzt nicht nach Gemütlichkeit klingt, dem sei gesagt, dass er bisher was verpasst hat! Vom schönen Frühlingswetter gelockt haben wir etwa 2 Euro pro Person investiert, um die Besucherterasse des Flughafens betreten zu dürfen. Da wußten wir aber noch nicht, was für ein Schnäppchen wir da gemacht hatten. Denn im Preis inbegriffen war nicht nur das Bummeln auf dem Dach eines Terminals, von dem aus man genau beobachten kann, was alles gemacht werden muss, bis ein Flieger startklar ist. Das alleine ist schon sehr interessant, wenn man normalerweise drin sitzt und sich fragt, was noch so lange dauern kann, wenn doch die Tür schon zu und jeder angeschnallt ist.
Was wir nicht ahnen konnten war, dass der Erwerb dieser Eintrittskarte uns auch zur Benutzung des SkyTrains berechtigt, der uns zur ebenfalls im Preis inbegriffenen zweiten Aussichtsplattform bringt. Diese Plattform liegt am Ende der Start- und Landebahn mit herrlichem Blick über den großen Fliegerparkplatz und den angrenzenden Wald. Dort konnten wir also zusehen, wie teilweise im Minutentakt verschiedentliche Flugzeuge kamen und gingen. Sehr entspannend sowas, wenn es dann noch von eifrigen Proberennen der Flughafenfeuerwehr auf der Landebahn abgerundet wird, die den Eindruck erwecken, das gewaltige Löschfahrzeug würde die gerade abgehobenen Flugzeuge jagen.
Zwischendurch haben wir es uns in der schönen, hellen und ruhigen Flughafenhalle bei Starbucks mit einer großen Tasse Chai Latte gutgehen lassen (sehr zu empfehlen!!!). Die war dann aber nicht mehr im Eintrittspreis enthalten
.
Als wir im letzten September zusammen bei unserem Team in England waren, machte uns Heidis Chefin einen Vorschlag, den wir jetzt in die Tat umsetzen. Sie schlug uns nämlich vor, wir könnten doch im Sommer als “Housesitter” das Haus oder die Wohnung abwesender Mitarbeiter “bewachen” und so einige Wochen kostengünstig in England verbringen. Dann könnten wir während der Woche ganz normal im Büro in Carlisle unseren alltäglichen Jobs nachgehen und die Wochenenden dafür nutzen, den Lake District, Schottland und was sonst noch schön ist zu besuchen.
Inzwischen sind unsere Pläne konkret geworden – am 2. Juli, also eine Woche nach unserer Rückkehr aus Teneriffa, werden wir uns seeeehr früh am Morgen auf den Weg machen, um in Calais eine Fähre nach Dover zu erreichen und am späten Vormittag in London einzutreffen. Dort werden wir dann ein verlängertes Wochenende verbringen, bevor wir uns am darauffolgenden Montag nach Carlisle aufmachen. Bis Mitte August bleiben wir in England und kehren dann, wieder mit einem Zwischenstopp in London, nach Deutschland zurück.
Da wir dazwischen zu einer Familienfeier nach Deutschland wollen und der günstigste Flug von Edinburgh aus geht, haben wir dort auch schon ein Hostel (eine Art Jugendherberge, traumhaft gelegen direkt am Firth of Forth) für die Tage vor unserem Abflug gebucht, so dass wir erst zwei Tage in Edinburgh verbringen können und dann von dort aus nach Deutschland fliegen. So sparen wir uns eine zusätzliche Autofahrt und haben gleich die Gelegenheit, uns Edinburgh noch einmal ausführlicher als bei unserem letzen Besuch (und vielleicht auch bei etwas besserem Wetter) anzusehen.
Trotz Arbeit sehen wir das alles als eine gute Gelegenheit, unsere Hochzeitsreise noch ein wenig zu verlängern. Immerhin haben wir einige Tage in London, Edinburgh und dazu noch Wochenenden im Lake District und in den schottischen Highlands geplant – und können trotzdem zwischendurch ganz normal arbeiten. Wir freuen uns sehr drauf.
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