Wer ein Auge auf den Zähler auf unserer Seite hatte, der wird bemerkt haben, dass gestern unser Entbindungstermin war. Tja… vermutlich haben wir dem Baby einfach nicht oft genug gesagt, dass wir eine pünktliche Familie sind… jedenfalls scheint es ihm so gut in Mamas Bauch zu gefallen, dass es noch etwas bleiben will. Wir haben also nicht vergessen, die Geburt unseres Babys hier zu verkünden – es gab einfach noch keine. Facebook wird übrigens vermutlich etwas eher aktualisiert als diese Seite – wer’s also unbedingt schnell wissen will, der sollte unseren Facebook Status im Auge behalten
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Noch 100 Tage… ungefähr…
Wir sind schon im siebten Monat von Heidis Schwangerschaft angekommen und durchbrechen heute die 100-Tage Marke auf dem Weg zum errechneten Entbindungstermin. Die letzten Monate waren interessant und aufregend, mit vielen “ersten Malen” während wir unserem Baby beim Wachsen zusehen konnten. Das heißt, eigentlich sehen wir ja Heidis Bauch beim Wachsen zu und die Ultraschallbilder bestätigen, dass die Ursache dafür das Baby ist.
Alle Bücher sagen einem, dass man das Kind nicht vor der 18. Woche zum ersten Mal spüren kann (und beim ersten Kind meist noch später). Entweder haben wir ein ungewöhnliches Kind oder die Bücher haben Unrecht, denn Heidi konnte schon in der 16. Woche definitiv die ersten Bewegungen spüren (und “irgendwas” sogar schon in der 13. Woche). Selbst ich konnte von außen schon in der 18. Woche erste Tritte merken, dabei sagen mir die Bücher, dass ich mindestens bis zur 22. Woche hätte warten müssen. Wir haben halt ein sehr aktives Baby, das wir aus diesem Grund vorläufig “Squirmy” nennen.
Nein, wir wissen nicht, ob’s ein Junge oder ein Mädchen wird. Und wir wollen es auch nicht wissen. Für tausende von Jahren sind Eltern damit klargekommen, das Geschlecht erst bei der Geburt herauszufinden, da werden wir das wohl auch aushalten. Das Kinderzimmer haben wir in neutralen Farben gestrichen und unser Kinderwagen ist zwar blau, aber definitiv nicht “kleine-Jungen-blau”).
Ja, wir haben eine Liste von Namen und nein, wir werden sie nicht verkünden, bevor wir uns für einen entschieden haben, was wiederum aus dem oben genannten Grund nicht vor der Geburt passieren wird. In der Zwischenzeit sagen wie denen, die uns nach Namen fragen, dass es, wenn’s ein Junge wird, “Agamemnon” heißen soll (man muß großer “Friends” Fan sein, um das zu verstehen) und wenn’s ein Mädchen wird, “Barbara” (wem das gefällt, der setze mal unseren Nachnamen dahinter).
Es ist schon fanzinierend, zu sehen wie ein kleiner Fleck auf dem Ultraschallbild, der beim ersten Check kaum 3cm groß war, sich inzwischen zu einem voll funktionsfähigen Baby von mehr als 30cm entwickelt hat. Da ist tatsächlich eine kleine Person in Heidis Bauch und sollte sie aus irgendwelchen Gründen jetzt schon raus wollen, hätte sie sogar ganz brauchbare Chancen zu überleben. Wir lassen das Baby aber lieber noch ein Trimester drin. In der Zwischenzeit genießen wir, während wir uns auf das Leben zu dritt freuen, noch unser Vor-Baby-Leben mit einem späten Frühstück im Bett am Samstagmorgen.
Nachwuchs im Anflug
Wer’s noch nicht bei Facebook oder im persönlichen Gespräch mitbekommen hat, der darf sich jetzt mit uns freuen – wir erwarten Nachwuchs. Endlich ist das erste Trimester vorbei, das wir vor der Bekanntgabe abwarten wollten.
Zuerst mal die Daten: als Geburtstermin ist der 30. Oktober errechnet, aber gerade beim ersten Kind ist kaum zu erwarten, dass es eine Punktlandung wird. Momentan sind wir in der 13. Woche, d.h. das Kind ist im Moment etwa 6cm groß (vom Kopf bis zum Steißbein – in dieser Phase werden die Beine noch nicht mitgemessen). Beim letzten Ultraschall vor etwa 10 Tagen konnten wir schon ganz erstaunt und fasziniert beobachten, wie das kleine Wesen sich munter bewegte. Finger und Zehen waren genauso zu erkennen wir der Herzschlag. An Heidis Bauch ist noch nicht viel zu sehen – noch passen die engsten Hosen, aber lange bleibt das nicht mehr so. Aber die Übelkeit der ersten Wochen ist weitgehend verflogen und nur ein paar seltsame Essenswünsche sind geblieben.
Natürlich freuen wir uns wahnsinnig drauf, dass wir bald zu dritt sein werden. Auf die nächsten Monate sind wir sehr gespannt. Als nächstes freuen wir uns aber auch noch darauf, ein paar Tage in New York verbringen zu können. Den Urlaub hatten wir schon gebucht, bevor wir von der Schwangerschaft wussten und das Timing hätte nicht besser sein können, denn das zweite Trimester ist die beste Reisezeit.
USA Tour – die letzten Tage
Wir sind jetzt schon seit deutlich über einem Monat zurück in Deutschland, deshalb wird es wirklich langsam Zeit, dass wir über den letzten Teil unserer USA Tour berichten. Der vorige Teil entstand ja im Bus nach Chicago, daher beginnen wir dort mit dem Rest unseres Berichts
Tag 15: Chicago
Am Morgen brachte uns der Bus in die Innenstadt von Chicago. Die Stadtrundfahrt fiel wegen des unerwartet starken Verkehrs etwas kürzer aus als geplant, aber wir konnten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ansehen und hatten auch Zeit für einen kurzen Fotostopp an der “silbernen Bohne”. Wir waren ganz froh, dass wir die optionale Bootstour nicht gebucht hatten, so dass wir vier Stunden hatten, um die Stadt auf eigene Faust zu Fuß zu erkunden. Es ist schon interessant – wenn Chicago nicht Teil der Tour gewesen wäre, hätten wir wahrscheinlich nicht gedacht, dass wir etwas verpassen, aber jetzt wollen wir tatsächlich irgendwann noch einmal für mindestens eine ganze Woche hin. Definitiv die größte Überraschung unserer ganzen Reise…
Nachdem wir noch das Aussichtsdeck des John Hancock Tower besucht hatten, wurden wir vom Bus wieder aufgesammelt und nach Lansing, unserem Hotelstopp für diese Nacht gebracht. Da gab es für uns nicht viel zu sehen… aber es war ein guter Ausgangspunkt für die Fahrt zu den Niagarafällen am nächsten Tag.
Tag 16: Niagarafälle
Nach einem weiteren frühen Start überquerten wir schon bald die Grenze zu Kanada und fuhren zur kanadischen Seite der Niagarafälle, wo wir zunächst alle Touristenziele abklapperten (oh toll, eine Blumenuhr…) und dann eine Fahrt mit der “Maid of the Mist” unternahmen. Die Wasserfälle sind extrem beeindruckend und die Kanadier haben eindeutig den besseren Teil abbekommen. Nachdem wir richtig schön nass waren und am Abend unser Hotelzimmer bezogen hatten, trafen wir uns mit Heidis ehemaliger Kabinenmitbewohnerin Tanya zu Pizza, einem abendlichen Spaziergang an den Fällen und gutem Kaffee – und viel Reden und Lachen. Ein sehr schön entspannter und lustiger Abend und die wenigen Stunden vergingen wie im Flug.
Tag 17: Washington, D.C.
Früh am Morgen nahmen wir die Brücke, die uns zurück in die USA brachte und verbrachten den Rest des Tages auf dem Weg nach Washington. In Pennsylvania konnten wir die Anfänge des “Indian Summer” beobachten und einige der Bäume hatten schon sehr leuchtend rot verfärbte Blätter. Als wir am Abend endlich im Hotel ankamen, waren wir froh, auf die Abendtour verzichtet zu haben und nach der langen Fahrt etwas in unserem Zimmer ausruhen zu können.
Tag 18: Washington, D.C.
Am nächsten Morgen ging es los mit unserer Stadtrundfahrt in Washington. Ehrlich gesagt hätten wir es wahrscheinlich sehr viel mehr genossen, wenn der Bus uns einfach in der Stadt abgesetzt hätte und wir die Stadt nach unseren eigenen Vorstellungen erkundet hätten. Stattdessen wurden wir von einem “heiligen Schrein der Nation” zum anderen geschleppt – der religionsähnliche Patriotismus kann einem nach einer Weile ganz schön auf die Nerven gehen.
Den Nachmittag verbrachten wir im Luft- und Raumfahrtmuseum, was uns viel Spass machte. Bevor es zurück zum Hotel ging, fanden wir im chinesischen Viertel gutes Abendessen (ja, mexikanisch natürlich – was sonst…
), so dass wir das Hotel nach dem langen Tag nicht mehr verlassen mussten. Hatten wir schon erwähnt, dass es auch ausgesprochen heiß war? 34 Grad waren etwas mehr, als wir Ende September erwartet hätten.
Tag 19: Philadelphia & New York City
Ein weiterer früher Start und schon waren wir auf dem letzten langen Bustransfer unserer Reise durch die USA. Unser erster Stopp war Philadelphia, wo wir uns die Freiheitsglocke ansehen konnten und uns wieder einmal über die religionsähnliche Verehrung einer rissigen, alten Glocke wundern mussten. Wir halten die Freiheit in allen Ehren, konnten uns aber irgendwie nicht vorstellen, dass sie von einer alten Glocke garantiert wird (genaugenommen musste man eine Menge Freiheiten aufgeben, um die Glocke überhaupt sehen zu dürfen).
Am Nachmittag erreichten wir die letzte Stadt unserer Reise, New York City. Nach einem kurzen Stopp im Hotel ging es gleich weiter zu einer Abendtour. Wir hatten unser Abendessen am South Street Seaport, sahen uns von Brooklyn aus die Skyline an und hatten zum Schluss eine tolle Aussicht vom “Top of the Rock”, dem Dach des Rockefeller Center.
Tag 20: New York City
Am Morgen trafen wir unsere lokale Stadtführerin zur regulären Stadtrundfahrt wieder. Während der vierstündigen Fahrt sahen wir die meisten wichtigen Sehenswürdigkeiten und wurden dann am Empire State Building abgesetzt. Das Wetter war (zum ersten Mal auf der Reise übrigens) nicht besonders toll und die Spitze des Gebäudes in den Wolken, so dass wir nicht hinauffahren konnten. Stattdessen verbrachten wir einige Stunden bei Macy’s, dem größten Kaufhaus der Welt, wo wir einige Kilometer liefen, ohne am Ende etwas zu kaufen. Vor der Rückfahrt zum Hotel hatten wir noch unser Abendessen, da es in Hotelnähe keine günstigen Restaurants gab.
Tag 21: New York City
Der letzte Tag wäre eigentlich nur unser Rückreisetag gewesen, aber unsere Reiseleiterin Helga hatte uns noch eine letzte Fahrt in die Stadt versprochen, damit wir noch Gelegenheit bekommen konnten, aufs Empire State Building zu fahren. Und so waren wir am Morgen dort oben und genossen den Blick über die Stadt, während die Wolken noch hoch genug über uns waren. Als wir wieder unten ankamen, begann es wieder zu regnen, so dass wir außer einem kurzen Spaziergang zum Times Square und einem Besuch im dortigen Toys’R’Us Laden nicht mehr viel unternahmen. Am frühen Nachmittag wurden wir dann zum Flughafen gebracht, wo wir über die Ineffizienz der Checkinprozeduren von Delta Airlines nur staunen konnten. Unser Flug startete fast pünktlich und nur sieben Stunden später waren wir zurück in Deutschland – müde, erschöpft, voller Eindrücke, mit 1600 Bildern und dem Wunsch, an einige Orte unserer Reise noch einmal zurückzukehren, dann aber ohne Reiseleitung, drei Busladungen voller Touristen und Weckanrufe um 5:45 Uhr.
USA Tour – Teil 2
Hallo wieder einmal von unserer Tour durch die USA. Uns geht es immer noch gut – Heidi hat sogar die letzten Tage ohne Medikamente und mit nur leichten Rückenbeschwerden verbracht. Bis jetzt sind wir mit wirklich tollem Wetter verwöhnt worden. Nur heute auf der langen Busfahrt (Sioux Falls nach Chicago), auf der auch dieser Beitrag entstanden ist, hat es zwischendurch mal kräftig gewittert, aber die Vorhersage für morgen ist schon wieder gut.
Tag 7: Grand Canyon
Am Morgen verließen wir Las Vegas und setzten unsere Reise ostwärts in Richtung Grand Canyon fort. Auf dem Weg fuhren wir ein Stück lang auf der berühmten Route 66 und machten in einem Dorf Pause, das wahrscheinlich ohne diese traditionelle Touristenattraktion nicht existieren würde. Am frühen Nachmittag kamen wir am Grand Canyon an und wurden gleich zum kleinen Flugplatz gefahren, um die teuersten 22 Minuten unseres Lebens zu erleben (mal abgesehen von Dingen wir Kernspintomographien, die wir nicht selbst bezahlt haben): ein Hubschrauberflug über den Canyon.
Heidi hatte den besten Platz, gleich links neben dem Piloten. Zum Glück hatten wir vorher entschieden, dass sie die Kamera mitnimmt. Sie konnte einige sehr beeindruckende Aufnahmen machen und es war ein tolles Erlebnis, alles einmal von oben sehen zu können. Nach dem Flug konnten wir den Canyon auch noch von zwei Aussichtspunkten bewundern und uns an den wechselnden Farben erfreuen, während die Sonne langsam unterging. Dieses Erlebnis können wir wirklich jedem nur empfehlen.
Tag 8: Grand Canyon nach Bryce Canyon
Am Morgen verließen wir unser Hotel und fuhren erneut zum Grand Canyon. Nach einer langen Fahrt entlang der Kante konnten wir noch einmal Zeit an einem weiteren Aussichtspunkt verbringen. Danach ging es durch Arizona zum Glen Canyon Damm, wo der Colorado Fluss zum Lake Mead aufgestaut wird. Kurz danach erreichten wir Utah und fuhren durch großartige Landschaften weiter, bis wir unser Tagesziel im Bryce Canyon Village kurz vor Sonnenuntergang erreichten.
Tag 9: Bryce Canyon und Salt Lake City
Nach einem frühen Start verbrachten wir den größten Teil des Vormittags im Bryce Canyon. Wir wurden zu verschiedenen Aussichtspunkten gebracht und hatten viel Zeit, die Gegend zu erkunden und die interessanten und einzigartigen Strukturen und Farben zu bewundern, die der Fels dort bildet.
Am Nachmittag kamen wir dann ins Salt Lake City, der Hauptstadt Utahs (und Welthauptstadt der Mormonen) an, wo wir einen Blick auf das Kapitol (eine fast exakte Kopie des Kapitols in Washington D.C.) und den Tempelbezirk warfen. Man kann sagen, dass wir froh waren, als wir die Stadt in Richtung Hotel verließen, denn wir fanden die Atmosphäre eher unheimlich fanden. Es ist einfach sehr seltsam, den Namen Jesu überall völlig aus dem Zusammenhang gerissen und verdreht zu sehen.
Tag 10: Grand Teton und Yellowstone Nationalparks
Von Salt Lake City aus brachte uns der Bus nach Jackson in Wyoming, einem kleinen Wintersportort am Eingang zum Grand Teton Nationalpark. Die Berge dort sind bis zu 4200 Meter hoch und wir konnten Schnee auf einigen Bergspitzen sehen. Trotzdem kamen sie uns nicht so hoch vor, da wir schon die letzten Tage auf Hochplateaus zwischen 1500 und 2500 Metern verbracht hatten
Am Nachmittag erreichten wir den Yellowstone Nationalpark und hatten die Gelegenheit, den Old Faithful Geysir dabei zu sehen, wie er große Mengen heißen Wassers viele Meter in die Höhe spuckte. Bevor wir die Nacht in West Yellowstone verbrachten, machten wir auch noch einen Stopp am“Fountain Paintpot”.
Tag 11: Yellowstone Nationalpark
Der nächste Tag war ganz dem Yellowstone Nationalpark gewidmet. Wir sahen jede Menge heißer Quellen, Kalkterrassen, Geysire, Wasserfälle und natürlich auch Rehe und Büffel. Es war ein großartiger Tag, an dem wir tolles Wetter und wunderbare Aussichten genießen durften – und den Geruch von faulen Eiern, der uns fast überall willkommenhieß
Tag 12: Mount Rushmore
Nachdem wir die Nacht in Cody (einer von Buffalo Bill gegründeten Stadt) verbracht hatten, ging die Reise durch die Bighorn Mountains – der letzte Teil der Rocky Mountains, den wir auf unserer Reise sahen – weiter in Richtung Rapid City. Am Nachmittag sahen wir “Crazy Horse”, eine unfertige Skulptur eines reitenden Indianers, die in einen Berg gesprengt wird und dann Mount Rushmore, die fertige Skulptur mit den Gesichtern von vier US Präsidenten.
Tag 13: Badlands Nationalpark
Der nächste Teil unserer Reise führte uns in den Badlands Nationalpark, in dem wir bizarre Sandsteinformationen sahen, wie wir sie auf der bisherigen Reise noch nicht zu sehen bekamen. Am Nachmittag besuchten wir den einzigen Maispalast der Welt (offenbar hat sich die Idee nicht durchsetzen können), bevor wir dann in Sioux Falls die Nacht verbrachten. Von dort startet die lange Tour nach Chicago.
Tag 14: Auf der Straße
Sioux Falls nach Chicago – ein Bild sagt mehr als tausend Worte:
USA Tour – die ersten Tage
Hallo aus dem sonnigen und heißen Las Vegas, wo wir einen reisefreien Tag haben und deswegen die Gelegenheit nutzen, mal die ersten Tage unserer Reise zusammenzufassen. Zunächst nochmal danke an alle, die für Heidis Rücken gebetet haben. Wir haben die zwei langen Flüge nach New York und dann weiter nach San Francisco ganz ohne Probleme überstanden. Heidi muss jetzt schon weniger Medikamente nehmen und ihrem Rücken ging es in den letzten Tagen relativ gut.
Tag 2: San Francisco
Tag 1 war der Anreisetag, deswegen beginnt der Bericht mit Tag 2. Nach sehr wenigen Stunden Schlaf ging es am Morgen auf eine Stadtrundfahrt in San Francisco, auf der wir alle wichtigen Sehenswürdigkeiten besuchen konnten. Wir hatten sehr schönes Wetter, so dass wir von den Twin Peaks eine tolle Sicht über die Stadt hatten und auch an der Golden Gate Brücke die Aussicht toll war. Am frühen Nachmittag konnten wir eine Bootstour durch die Bucht machen und dabei die Brücke von unten sehen und Alcatraz umrunden. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir in Fisherman’s Wharf, wo wir Clam Chowder (Fischcremesuppe mit Krabben) im Brottopf hatten und den Seelöwen am Pier 39 zusehen konnten. Nach einem Spaziergang zurück zum Hotel war es früh Zeit, schlafen zu gehen.
Tag 3: Yosemite Nationalpark
Ein weiterer früher Morgen – heute ging es zum Yosemite Nationalpark. Die Wasserfälle hatten wenig bis kein Wasser, aber der Anblick der hohen Berge und Wälder war trotzdem spektakulär. Nach eine Pause im Yosemite Tal fuhren wir weiter nach Mariposa Grove, um dort die Riesenmammutbäume anzusehen. Die sind wirklich enorm groß. Es war schön, ein wenig Zeit zu haben, um auf eigene Faust herumzulaufen, bevor es am Abend nach Fresno ging, wo wir die Nacht verbrachten und vorher ein leckeres mexikanisches Abendessen in einem Einkaufzentrum in der Nähe des Hotels hatten.
Tag 4: Los Angeles
Gegen Mittag erreichten wir Hollywood, wo wir etwa zwei Stunden Zeit hatten, den Hollywood Boulevard und die umliegenden Sehenswürdigkeiten anzusehen. Wir sahen einige bekannten Namen auf dem Walk of Fame und auch die Hand- und Fußabdrücke bekannter Filmstars im chinesischen Theater. Danach ging es durch Beverly Hills weiter zum Rodeo Drive, wo wir uns Läden ansehen konnten, in denen wir uns nicht einmal die kleinsten Dinge leisten können. Im ältesten Teil von Los Angeles sahen wir einige alte Häuser und einen mexikanischen Markt, bevor wir in unserem im altmexikanischen Stil gehaltenen Hotel ankamen. Am Abend brachte uns der Bus nach Santa Monica, wo wir einige Stunden Zeit hatten, um etwas zu essen (wieder mexikanisch…), die Geschäfte anzusehen und über die Santa Monica Pier zu laufen. Heidi konnte auch ihre Füße zum ersten Mal im Pazifik nass werden lassen.
Tag 5 & 6: Las Vegas
Wir verließen Los Angeles am Morgen und fuhren durch die Mojave Wüste in Richtung Las Vegas. Unterwegs hielten wir in einem Outlet-Center an, wo wir günstig einkaufen konnten. Um die 60 Euro für drei paar Levis, da kann man nicht meckern. Am Nachmittag kamen wir in Las Vegas an und bezogen unser Zimmer in einem Hotel einen Block vom Las Vegas Boulevard entfernt, bevor es zur Nachttour losging, bei der wir die Shows mit Wasser, Feuer, Lichtern und Geräuschen sahen, mit denen die Hotels und Casinos Gäste anlocken. Das ist schon alles ziemlich verrückt – alles darauf ausgerichtet, die Leute dazu zu bringen, mehr Geld für Glücksspiel auszugeben. Naja, das wird bei uns nicht funktionieren.
Heute konnten wir endlich einmal ausschlafen (normalerweise werden wir gegen 6 Uhr morgens geweckt) – das hat auch gleich so gut funktioniert, dass wir fast das Frühstück verpasst hätten. Wenn wir mit Schreiben fertig sind, werden wir uns wohl aufmachen, um Las Vegas noch weiter zu Fuß zu erkunden und dann früh ins Bett gehen – morgen geht es wieder weiter, dann in Richtung Grand Canyon (wo wir einen Hubschrauberflug gebucht haben). Wir werden uns in den nächsten Tagen irgendwann hier wieder melden – in der Zwischenzeit gibt es kürzere Updates auf Facebook.
The calendar
In the last blog entry, I promised you a calendar – and now it is ready. You can now go and see where we are and what we’re doing – as soon as Heidi has actually added all the various events… at the moment there’s only a few in the calendar. You can find the link to the calendar page in the sidebar and on days for which an event has been registered, information about the event will also appear as a separate entry in the sidebar, so you don’t have to click the calendar link to see what’s going on.
Der Kalender
Wie schon im letzten Beitrag hier versprochen, gibt es jetzt einen Kalender, dem man entnehmen kann, wo wir gerade sind und was wir da so machen. Momentan sind erst wenige Einträge drin, aber Heidi hat versprochen, das bald zu ändern. Der Link zum Kalender ist in der Seitenleiste ganz oben zu finden – oder eben hier. Und an Tagen, für die es einen Eintrag gibt, erscheint dieser auch nochmal separat in der Seitenleiste, damit man nicht immer erst den Kalender anklicken muss.
Lange her…
Es ist ganz schön lange her, dass wir hier mal was geschrieben haben. Das soll sich wieder ändern – aber wenn so viel los ist, dann bleibt leider manchmal nur wenig Zeit, auch darüber zu berichten. Zumindest wenn man nach der Arbeit auch gern mal was anderes macht, als am Computer zu sitzen.
Wir sind jetzt schon fast 11 Monate (glücklich!) verheiratet und freuen uns darauf, unseren Hochzeitstag in London verbringen zu können. Aber natürlich waren wir auch seit dem letzten Eintrag hier viel unterwegs (immerhin ist seit August ja doch einige Zeit vergangen). Im letzten Jahr waren wir im Oktober in Belgien (Holger zur Systemadministratorenschulung, Heidi ein paar Tage zu Besuch) und danach zur Erholung zwei Tage in Aachen. Heidi war im November dienstlich in Italien, danach waren wir im Dezember noch gemeinsam zum Geburtstag von Heidis Mutter im Erzgebirge, bevor wir ein schönes erstes Weihnachtsfest als verheiratetes Paar in Solingen feiern konnten.
Gleich in der ersten Januarwoche ging’s dann wieder los nach England, wo wir beide einige Dinge mit unseren Chefs und Kollegen zu besprechen hatten. Nach einem kurzen Wochenende folgten dann zwei Wochen GO-Konferenz in Mosbach – danach mussten wir erst mal wochenlang unsere Erkältungen auskurieren. Anfang März ging’s gleich wieder nach England, diesmal für beide von uns zum Internationalen IT Komitee – Holger als Teilnehmer und Heidi als Protokollführerin. Dabei konnten wir das Wochenende für einen zweitägigen Ausflug nach Edinburgh nutzen und wunderschöne Tage bei tollem Wetter in einer sehr tollen Stadt genießen. Gleich nach unserer Rückkehr ging es dann nochmal für einige Tage ins Erzgebirge, um neben einer Familienfeier auch noch Freunde und Unterstützer zu besuchen.
Heidis geplante Dienstreise nach Belgien im April fiel dann aus, weil die anderen Teilnehmer aufgrund der Aschewolke über Europa nicht fliegen konnten – unglücklich war sie darüber nicht besonders. In den nächsten Monaten stehen ohnehin noch genug Reisen an. Zunächst geht es zu Pfingsten zu einer Konfirmation ins Erzgebirge, dann zum Hochzeitstag Anfang Juni nach London. Mitte Juli steht in Rom die Transform 2010 Konferenz an, bei der wir beide mitarbeiten, anschließend dann gleich ein Familientreffen im Erzgebirge. Im August warten dann Tagesbesuche bei der GO Konferenz in Holland auf uns, bevor wir im September endlich unseren langersehnten Urlaub antreten können. In drei Wochen werden wir mit einer Reisegruppe im Bus einmal quer durch die USA fahren – von San Francisco nach New York. Unsere Planungen gehen noch weiter, aber an dieser Stelle will ich erst mal aufhören. Wir hoffen, dass wir zwecks besserer Übersicht demnächst mal einen Kalender auf der Seite einbauen können, so dass man dann gleich sehen kann, was wir gerade so tun.
Neue Bilder
In den letzten Tagen haben wir unsere Bildergalerie ein wenig erweitert. Zunächst mal haben wir endlich Bilder von unserer Hochzeitsreise nach Teneriffa eingebaut, damit alle, die uns dabei finanziell unterstützt haben, sehen können, was für ein schönes Geschenk sie uns gemacht haben. Und dann haben wir von den Bildern unserer halb dienstlichen Reise nach England (und Schottland) zunächst mal die Bilder von London bei Nacht rausgesucht, weil sie uns besonders gut gefallen. Toll, was sich mit langer Belichtungszeit und einem kleinen Ministativ auch aus ner billigen Digitalkamera rausholen lässt.
