Ja, es ist tatsächlich nur noch ein Monat bis zu unserer Hochzeit (bis zur standesamtlichen Trauung sogar nur noch 29 Tage). Zeit, mal wieder zurückzusehen auf die letzten Wochen – seit das Brautkleid angekommen ist, haben wir hier ja nichts mehr geschrieben. Allerdings haben wir in der Zwischenzeit mal unsere Geschichte aufgeschrieben und als separate Seite veröffentlicht – wer die noch nicht gesehen hat, kann das ja mal nachholen.
Inzwischen sind wir mit Renovieren fertig – Wohnzimmer und Büro sind jetzt separat und im ersten Stock (und auch die Küche, die wir von unseren Freunden übernehmen konnten, die dort vorher gewohnt haben) und die Wohnzimmerschränke sind jetzt auch aufgebaut und haben sogar Türen und Schubladen (kleiner Tipp: um einen zwei Meter hohen IKEA Besta Schrank aufzubauen, braucht man einen vier Meter langen Raum!). Im zweiten Stock sind neben dem ebenfalls renovierten Schlafzimmer und dem Bad ein neues Gästezimmer (das alte Wohnzimmer) und die nun ungenutzte Küche, die mittelfristig zum Kinderzimmer werden soll. Mittlerweile sind sogar unsere Schlafzimmermöbel angekommen und stehen jetzt einsam und ungenutzt im Schlafzimmer, da Holger momentan im Gästezimmer schläft, um sich gar nicht erst daran zu gewöhnen, das neue Schlafzimmer für sich allein zu haben
. Aber es gefällt uns alles sehr gut und wir freuen uns schon drauf, dass es dann bald wirklich unser Schlafzimmer ist.
Ansonsten sind wir ganz erstaunt, wie viele Haken wir mittlerweile auf unserer Checkliste machen konnten. Die Zahl der offenen Baustellen hat sich schon ganz erheblich reduziert. Wenn plötzlich doch schon Anfang Juni wäre, würden wir jedenfalls nicht in Panik verfallen und eine etwas improvisierte, aber trotzdem schöne Hochzeit hinbekommen. Trotzdem sind die nächsten Wochen noch ganz schön voll. Nicht nur dass Heidi ja noch aus ihrer Wohnung ausziehen muss und hier im Haus noch einiges darauf wartet, eingeräumt und sortiert zu werden – ganz nebenbei steht noch eine viertägige Jugendevangelisation in unserer Gemeinde an, bei der wir auch beteiligt sind. Und natürlich gibt es auch noch viele Dinge zu planen oder zumindest den Planungen noch den letzten Schliff zu verleihen. Schließlich haben wir ja nichts dagegen, wenn am 6.6. alles glatt läuft.
Heute werden wir dann auch zum siebten Mal unseren Juwelier beehren. Nein, nicht weil wir so viel kaufen – 1. Ringe ansehen, 2. Ringe bestellen, 3. Ringe abholen – in Heidis war ein Stein, den wir aber nicht wollten, 4. Ringe ohne Stein abholen, 5. Ringe wieder hinbringen, weil wir Herstellungsfehler gefunden und reklamiert haben, 6. reparierte (bzw. ersetzte) Ringe vor der Gravur nochmal begutachten und endlich 7. Ringe abholen. Nur gut, dass wir früh genug damit angefangen haben.