I can hardly believe it’s been more than seven months since I last wrote something. It really seems like ages ago considering how much my life has changed by now…
In September I was still “more than single” which is not the case anymore
Ever since my age is a two digit number I wondered frequently whether “the one” would still be somewhere out there and one day crossing my path. It is usually on such occasion and state of mind that loving friends and family members work hard to cheer you up and then close smilingly with a German phrase which literally means: Don’t worry, it will happen sooner than you think. Frankly, after 18 years of waiting more than once I asked myself whether this standard encouragement for singles was just a whole lot of rubbish or am I really thinking that slowly?
By now, despite all my doubts I tend to be gracious with this phrase. After all – it actually did happen sooner than I thought. And I’m not saying this because I have been diagnosed with a neurological explanation for slow thinking. (At least not yet…) No, I’m courageously proclaiming this to be at least partially true because I experienced first hand that one day – say, Sunday – you may still be 95% convinced that the desired representative of the opposite sex is not interested, while within 24 hours things take a turn that entitles you to change your relationship status on facebook going from “single” to “in a relationship”…
Well, along with that the little I knew about the mysteries of the male world has been increased at least slightly which has forced me to revoke all of my meticulously assembled theories on how relationships with a Christian factor come about.
These developments now explain why I am greatly tempted to use a similar finishing phrase when challenged to encourage my single friends (who suddenly trigger the drive to be a match maker!!!), even though I myself have been doubting the essence of this wisdom after 18 years of more or less waiting patiently and thinking lots (!). So I agree that things may happen quite differently and sooner than you think…
Although I must admit that I am somewhat suspicious as to whether this basic phrase in a single person’s life may only be encouraging once you suddenly find yourself on the other side of uncertainty, being no longer single… And that I find a rather strange thing, don’t you?
Es ist kaum zu glauben, dass schon mehr als sieben Monate ins Land gezogen sind, seit ich mich hier das letzte Mal verewigt habe. Und es scheint auch tatsächlich wie eine Ewigkeit, wenn ich bedenke, wie sich mein Leben inzwischen verändert hat…
Im September war ich noch “single – singler – am singlesten”, was seit Januar so nicht mehr der Fall ist
Hin und wieder, wenn ich mich und andere in den vielen Jahren, seit ich mich im zweistelligen Altersbereich bewege, entmutig gefragt habe, ob denn da wohl noch irgendwoher “der Richtige” kommen würde, kam eine liebevolle verbale Aufbaukur von Freunden und Familienmitgliedern, die fast immer mit der einprägsamen Aussage endete, dass das schneller geht als man denkt. Nach 18 Jahren des Wartens habe ich mich dann aber schon irgendwie fragen müssen, ob jetzt einfach dieser Satz ne glatte Luftnummer ist oder ich wirklich so langsam denke…
Inzwischen bin ich geneigt zu behaupten, dass trotz meiner Zweifel doch was dran ist und es tatsächlich schneller ging als ich dachte. Nicht, weil ich inzwischen eine eindeutige Diagnose des Neurologen bekommen hätte, sondern weil ich erstaunt feststellen musste, dass es nicht unmöglich ist, sich am Sonntag noch zu 95% über das offenkundige Desinteresse des ausgewählten Gegenübers sicher zu sein, und dann plötzlich binnen 24 Stunden auf studiVZ den Beziehungsstatus von “single” auf “vergeben” ändern zu können.
Naja, und seit sich jetzt mein wohl gemerkt immer noch sehr klägliches Verständnis von den Mysterien der Männerwelt in den letzten drei Monaten aber zumindest ein bisschen erweitert hat, kam ich nicht umhin in diesem Zusammenhang auch gleich sämtliche mühsam erarbeiteten Theorien über das Anbahnen von Beziehungen mit frommer Komponente komplett verwerfen zu müssen.
So erklärt es sich jedenfalls, dass ich auch nach 18 Jahren des mehr oder weniger geduldigen Wartens und ausgiebigen Denkens (!) versucht bin, meine eigene, auf Anfrage angewandte, verbale Aufbaukur für (bei mir inzwischen den Verkupplungsdrang auslösende) Single-Freunde mit einer ähnlichen Weisheit abzuschließen:
“Erstens kommt es anders, und zweitens – schneller – als man denkt…”
Wobei ich aber die leise Vermutung habe, dass eben dieser Grundlagensatz zur Ermutigung von Singles vielleicht immer erst dann zutreffen kann, wenn man sich plötzlich auf der anderen Seite der Ungewissheit wiederfindet und kein Single mehr ist… Und das ist ja dann auch irgendwie seltsam, oder?