My first blog entry wasn’t meant to be a cry for help… rather an attempt of passing on thoughts and insights that I gather along the way that might help someone the way they help(ed) me. Today I want to share what struck me in a message that someone gave at the GO-conference just some two weeks ago. It was so good, I just cannot keep it to myself.
However, to be on the safe side, let me assure you that my life is great and that I have not one single reason to complain. I actually think that life could hardly get any better
Anyway, he was speaking about the day Jesus got Lazarus out of his grave. I never noticed before, that Jesus meeting Mary and Martha doesn’t try to cheer them up by saying: “Hang on a little longer. No need for shedding tears.” After all, Jesus knew exactly that the reason for their grief would be up and running within an hour or so. Interesting, isn’t it? What Jesus does instead is being moved by their grief – so he wept with them. (!?)
And because of that preacher (whose name I don’t even know) I can share with you what that implicates for us. Even though Jesus knows perfectly well how he’s going to unwind my troubles tomorrow (okay, maybe only the day after tomorrow) – that doesn’t keep him from bearing with me today, feeling my sorrow, weeping with me if need be or simply sympathizing with me.
That kind of compassion really sweeps me off my feet. Great, isn’t it?
Mein erstes Blog-Thema war kein Hilferuf oder sowas…, sondern nur ein Weitergeben von Gedanken und Erkenntnissen, die mir so entlang des Wegs begegnen. Während der Januar GO-Konferenz hier in Mosbach hab ich eine super Predigt gehört, dessen Thema gut dazu passt. Ich fand es so spitzenmäßig, dass ich das niemandem vorenthalten kann
Vielleicht sollte ich dem sicherheitshalber doch noch mal kurz voransetzen, dass es mir gerade blendend geht und ich keinen Grund habe, mich irgendwie zu beklagen! Nur um irgendwelchen Implikationen zuvor zu kommen
Es ging um den Tag, an dem Jesus den toten Lazarus aus dem Grab ruft. Ich hab noch nie bemerkt, dass Jesus Maria und Martha nicht versucht aufzumuntern oder ermutigt, nur noch kurz durchzuhalten. Nach dem Motto: “Hör auf, hier rumzuheulen, Maria, ist gleich alles vorbei.” Denn er wußte ja immerhin, dass innerhalb der nächsten Stunde oder so der Grund für ihre Trauer aus den Leichentüchern befreit und in ihre Arme geschlossen werden würde. Schon komisch, wenn man das mal so betrachtet, oder? Stattdessen ist Jesus von ihrer Trauer so bewegt, dass er mit ihnen weint. (!?)
Und dank des Predigers (dessen Namen ich nicht mal weiß) wurde deutlich, was das Ganze für uns heute meint. Auch wenn Jesus heute schon genau weiß, wie er meine Schwierigkeiten morgen (oder vielleicht auch erst übermorgen…) auseinander klaumüsern wird- das hält ihn nicht davon ab heute mit mir mit zutrauern, mitzutragen, mitzuweinen oder mich einfach zutiefst zu verstehen.
So eine Art Mitgefühl finde ich ausgesprochen umwerfend. Ist doch der Hammer, oder?
Since I got a couple of complains I’ll try to summarize what my thoughts yesterday were all about. Maybe I should keep that blog even more english than german? Or I’ll just use different colours for both languages… ![]()
Anyway, yesterday I was going on about whether or not it’s worth the effort to crawl along the floor. Not in an attempt to clean it with your stomach in order to save some precious water.
I was more thinking of those times in life when your knees are so weak you cannot manage to walk. You try to get up and for a few seconds it works. But before long you’re back on the floor trying to move somehow. So you crawl on all fours. Even though your eyes are mainly on the ground. Even though the dust of the road is way too close to your sensitive nose. Even though it does not only leave stains on your clothes but also wounds on your palms. Even though it doesn’t look very athletic at all.
Nethertheless – you’re moving. Slower than others. And quite different from others. Yet, you’re moving towards the goal. Better moving this way, than giving up. Better moving this way, than remaining on the spot of breaking down. You’re moving on.
And after all, there’s someone walking alongside who’s eyes are fixed on the goal. Someone who adjusts the speed of the journey to what I’m capable of. Someone who hands a tissue when the dust makes me sneeze. Someone who heals my wounded palms. Who exchanges my worn out clothes. Who supports me again and again in my attempts of getting back on my feet. Someone who doesn’t love me less if I’m crawling or more if I’m heading down the road with this “sure-of-salvation-smile”.
Knowing that, my knees feel stronger already
Lohnt es sich zu kriechen? Nein, nicht im Sinne von Heinrich Manns Untertan. Ich meine auch nicht unbedingt, mit dem real existierenden Bauch den Wohnzimmerboden zu wischen.![]()
Eigentlich meine ich geistliches Kriechen- am Boden liegen und versuchen vorwärts zu kommen. Ab und zu kommt man wieder auf die Beine, aber wenn die Knie schwach sind, ist man sehr schnell wieder da, wo man war. Also versucht man es mit Kriechen. Auch wenn man den Blick meist nach unten gerichtet halten muss. Auch wenn der Staub den Nasenlöchern viel näher ist als beim schwungvollen Aufrechtgang. Auch wenn der großflächige Bodenkontakt nicht nur Spuren an der Kleidung, sondern schmerzende Abschürfungen an den Händen hinterläßt. Auch wenn es nicht besonders athletisch aussieht.
Immerhin bewegt man sich vorwärts. Langsamer als die Anderen. Anders als die Anderen. Aber auf das Ziel zu. Lieber so, als ganz aufzugeben. Besser, als liegen zu bleiben. Denn es geht vorwärts.
Und immerhin geht einer mit, der das Ziel im Blick hat. Der seine Geschwindigkeit anpasst. Der die Nase putzt, wenn der Staub einen Niesanfall auslöst. Der die Wunden heilt. Der die zerschlissenen Kleider austauscht. Der uns immer wieder hilft, einen neuen Versuch im aufrechten Gang zu starten. Und uns kriechender Weise nicht weniger liebt als wenn wir mit strahlendem Zahnpasta-Werbungs-Lächeln mutig voran unterwegs sind.
Das zu wissen stärkt meine schwachen Knie